Floer von Föhr ist da!

   Leseprobe:


        Floer von Föhr macht Meer-Musik:

        Alle Schafe kamen sofort herbei. Sie wollten sich das kleine Wesen aus der
        Nähe
betrachten. Floer beschnüffelte die Fledermaus. So etwas hatte er
        noch nie gesehen. Eine Maus mit Flügeln!
  
                          

        Augenblicklich kletterte sie an ihm hoch, bis sie seinen Kopf erreichte. Dort
        klammerte sie sich in seinem Fell fest. Stine machte sich unverzüglich auf
        die Suche nach Mücken und Mistkäfern um den Kleinen zu füttern, der sich
        auch sehr über das Futter freute. Dann schloss er die Augen und schlief zu-
        frieden ein. Die Schafe waren ratlos. Was sollten sie denn mit einer Fleder-
        maus anfangen? Und Floer fand den Gedanken mit einer Fledermaus auf dem
        Kopf herumzulaufen ein wenig unangenehm.
                        
                 (Auszug aus dem Kinderbuch "Floer von Föhr macht Meer-Musik", 2009)





       
        Floer von Föhr:

        Nach wenigen Stunden begann der junge Seehund aber erneut zu heulen.
        Noch ganz verschlafen öffneten die Schafe die Augen und wussten nicht,
        wie sie den Kleinen beruhigen sollten. Für Floers Mutter war es natürlich
        klar, weswegen der kleine Seehund so heulte. „Er vermisst seine Mutter
        und hat Hunger!“

        Floer hätte ihm gerne geholfen, denn dieses Heulen konnte er nicht länger             ertragen. Aber Heuler fressen Fisch und auf einer Schafweide gibt es
        keine Fische. Ein alter Bock erinnerte sich daran, dass es früher in Dunsum             einen Fischgarten gab. Die Schafe schauten sich noch dümmer an als normal.             Alle blökten durcheinander: „Einen Fischgarten? Was soll das denn sein?                 Wachsen die Fische da etwa wie Blumen und kann man sie einfach abpflücken?“


 
               
                               (Auszug aus dem Kinderbuch "Floer von Föhr", 2008)


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